Feministische Führungs­kultur

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#MehrAlsGuteVorsätze für Geschlechter­gerechtigkeit

Sich mehr bewegen, gesünder essen, weniger Zeit in den sozialen Medien verbringen – der Jahreswechsel ist für viele die Zeit der guten Vorsätze. Damit positive Veränderungen allerdings nachhaltig gelingen, braucht es #MehrAlsGuteVorsätze. Auch für gelebte Gleichstellung in Deutschland! Denn die Gleichberechtigung der Geschlechter ist in unserer Gesellschaft leider noch keine Wirklichkeit.

So ist zum Beispiel der Gender Pay Gap, der den Verdienstabstand zwischen Frauen und Männern beschreibt, in Deutschland im internationalen Vergleich hoch. Aktuell beträgt er 16 Prozent, d. h. im Jahr 2025 haben Frauen pro Stunde durchschnittlich 16 Prozent weniger verdient als Männer.

Der Gender Pay Gap hängt eng zusammen mit dem sogenannten Gender Care Gap, der die ungleiche Verteilung der unbezahlten Sorgearbeit darstellt. Frauen leisten hierzulande rund 43 Prozent mehr unbezahlte Arbeit im eigenen Haushalt und für Angehörige als Männer – im Schnitt fast 9 Stunden pro Woche (Quelle).

Als Sexismus wird die relativ weit verbreitete Diskriminierung bezeichnet, die von der Vorstellung ausgeht, dass ein Geschlecht dem anderen von Natur aus überlegen sei. Besonders relevant ist hierbei die historisch und kulturell tief verwurzelte Abwertung des weiblichen Geschlechts. 80 Prozent aller Frauen und 65 Prozent aller Männer fordern stärkere politische Maßnahmen, um Sexismus vorzubeugen (vgl. Pilotstudie „Sexismus im Alltag. Wahrnehmungen und Haltungen der deutschen Bevölkerung“).

Als Bundestiftung Gleichstellung tragen wir auf unterschiedliche Weise dazu bei, die Gleichberechtigung von Frauen und Männern effektiver durchzusetzen und bestehende Nachteile aus dem Weg zu räumen. Zum Beispiel mit einem Wissensangebot auf dieser Website und auf unseren Social-Media-Kanälen. Indem wir kommunale Gleichstellungsbeauftragte bei ihrer wichtigen Arbeit beraten. Oder dadurch, dass wir die Politik durch Handlungsempfehlungen unterstützen, die den Abbau struktureller Hindernisse und eine gerechte Teilhabe von Frauen und Männern zum Ziel haben – in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

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2. Gleichstellungstag

Unter dem Motto „zusammen:wirken – Wandel wird mit Gleichstellung gemacht.“ nehmen wir am 5. November 2024 gesellschaftliche Transformationen in den Blick, die Geschlechtergerechtigkeit aktuell vor neue Herausforderungen stellen – und auf die gleichstellungspolitische Debatten und Projekte gleichzeitig viele Antworten liefern können. Ab sofort können Sie einen Blick ins Programm werfen.

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Frau. Land. Hof.

Mehr als ein Drittel der Arbeitskräfte auf deutschen Bauernhöfen sind Frauen – und doch gilt die Landwirtschaft weiterhin als Männerdomäne. Der sechste Abend von „Bundesstiftung Gleichstellung on Tour“ widmete sich daher im fränkischen Roth dem Leben und Arbeiten von Frauen auf landwirtschaftlichen Betrieben.

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Für ein geschlechtergerechtes Europa

Die Gleichstellungspolitik der EU galt lange als Erfolgsgeschichte. Wenige Wochen vor den EU-Wahlen erreichen rechte Kräfte Rekordwerte in Umfragen, demokratiefeindliche Bewegungen mobilisieren gegen gleichstellungspolitische Vorhaben. Aus diesem Anlass haben sich die Bundesstiftung Gleichstellung, die Europäische Bewegung Deutschland e. V., der Deutsche Frauenrat e. V. und der Deutsche Juristinnenbund e. V. bei einer gemeinsamen Veranstaltung der Frage gewidmet: Wo steht die EU in Sachen Gleichstellung und wo steuert sie hin?

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Arbeitsprogramm 2024

Fundiertes Gleichstellungswissen aufbereiten, neue Netzwerke erschließen, Denk- und Handlungsräume für Gleichstellung und Demokratie schaffen: Das Arbeitsprogramm der Bundesstiftung Gleichstellung für das Jahr 2024 verbindet die Fortsetzung der Grundlagenarbeit mit neuen Perspektiven und Vorhaben – von der Eröffnung des „Offenen Hauses der Gleichstellung“ bis hin zum 2. Gleichstellungstag.

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Personalrekrutierungsstudie veröffentlicht

Wie sehen Lösungen für eine diskriminierungsfreie Personalauswahl aus? Und wie können Unternehmen bei der Entwicklung von gleichstellungsorientierten Maßnahmen unterstützt werden? Die neue Studie betont das Potential, datenbasiert Diskriminierungen im Recruiting aufzudecken und zeigt Handlungsoptionen auf. Bei der Karrieremesse herCAREER Expo wurde sie der Öffentlichkeit vorgestellt.

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Vierter Gleichstellungsbericht

Am 13. März 2023 wurde die Sachverständigenkommission für den Vierten Gleichstellungsbericht durch Lisa Paus berufen. Den Vorsitz der interdisziplinär besetzten Kommission übernimmt Prof. Dr. Silke Bothfeld, Professorin für Internationale Wirtschafts- und Sozialpolitik an der Hochschule Bremen. Die Gleichstellungsberichterstattung ist ab sofort dauerhaft in der Bundesstiftung Gleichstellung angesiedelt.

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Fachgespräch im Familienausschuss

Lisi Maier und Dr. Arn Sauer haben die Arbeit der Bundesstiftung Gleichstellung im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestages vorgestellt. Die öffentliche Sitzung wird am 16. März 2023 ab 10.30 Uhr im Parlamentsfernsehen und auf www.bundestag.de übertragen.

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Arbeitsprogramm 2023

Beim 1. Gleichstellungstag präsentierten Lisi Maier und Dr. Arn Sauer das Arbeitsprogramm der Bundesstiftung Gleichstellung für das Jahr 2023. In Zeiten unterschiedlichster Krisen gerät Geschlechtergerechtigkeit allzu schnell aus dem Fokus. Das Arbeitsprogramm enthält Ansätze und Möglichkeiten, wie jedoch gerade Gleichstellung zu mehr Krisenresilienz unserer Gesellschaft beitragen kann.

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