Gleichstellungs-Lunch: Optionszeitenlabore – Diskussion eines zeitpolitischen Reformvorschlags
Von 2023 bis 2025 führte die Bundesstiftung Gleichstellung gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik (DGfZP) sogenannte Optionszeitenlabore durch. Im Optionszeitenlabor diskutierten rund 30 zeitpolitische Expert*innen aus Wissenschaft, Verwaltung, Frauenverbänden, Gewerkschaften, Arbeitgeber- und Sozialverbänden sowie Vertreter*innen der Länder in mehreren Runden über noch offene Fragen zum Optionszeitenmodell und seinen gleichstellungspolitischen Potenzialen und Herausforderungen. Das Optionszeitenmodell ist ein zeitpolitischer Reformvorschlag, der darauf abzielt, gesellschaftlich relevante Tätigkeiten rechtlich und monetär abgesichert in den Erwerbsverlauf zu integrieren.
Warum Zeitpolitik ein gleichstellungspolitisches Thema, aber kein gleichstellungspolitischer Selbstläufer ist, welche zeitpolitischen Ansätze aktuell aus Gleichstellungsperspektive diskutiert werden und welchen Paradigmenwechsel in der Sozial- und Gleichstellungspolitik das Optionszeitenmodell einläuten möchte, dazu hat Lisi Maier, Direktorin der Bundesstiftung Gleichstellung, im Rahmen des 11. Gleichstellungs-Lunches am 10. Dezember 2025 informiert.
Die Präsentation stellen wir zum Download zur Verfügung (Nutzung nur für nicht-kommerzielle Zwecke gestattet).
Gleichstellungs-Lunch
Mit unserem Online-Format „Gleichstellungs-Lunch“ wollen wir als Bundesstiftung Gleichstellung über unsere Arbeit und aktuelle Trends aus der Gleichstellungspolitik und -forschung informieren.
Wir laden Euch herzlich ein, in 25 Minuten Informationen und Denkanstöße für Euren Arbeitsalltag, Ehrenamt, Ausbildung oder Studium mitzunehmen. Mitarbeiter*innen der Stiftung geben jeweils um 13 Uhr Einblicke und Analysen zu aktuellen gleichstellungspolitischen Themen, relevanten Studien oder gleichstellungspolitischen Konzepten und Gesetzesvorhaben.
Alle Termine findet Ihr in unserem Kalender.